Generalvikar der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Audit Beruf und Familie

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Das Bischöfliche Ordinariat ist seit 2002 Träger des Zertifikates „audit berufundfamilie“ – einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Es gehört damit zu den Pionieren der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Oktober 2014 hat das Bischöfliche Ordinariat die Audit-Zertifizierung bereits zum fünften Mal erhalten. Mit den in der Kurie bestehenden Maßnahmen verfolgen wir das Ziel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Arbeitsbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen Berufstätigkeit und Familienaufgaben wie Kinderbetreuung oder Pflege miteinander zu vereinbaren.

Konkrete Maßnahmen sind z.B.

  • Familiengerechte Teilzeitarbeitsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Alternierende Telearbeit
  • Arbeitsbefreiungsmöglichkeiten zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben und Notsituationen
  • Familienbezogene Entgeltbestandteile
  • Sabbatzeit
  • Sonderurlaub zur Kinderbetreuung bzw. Pflege von Angehörigen
  • Kontakthalteprogramm und Wiedereinstiegshilfen
  • Stellenbörse im Internet

Kontakt

Kontaktdaten Gleichstellungsbeauftragte

Postanschrift
Bischöfliches Ordinariat
Stabsstelle Entwicklung – Bereich Gleichstellung
Postfach 9
72101 Rottenburg am Neckar

Telefon: 07472 169-466
Fax: 07472 169-665
E-Mail: gleichstellungsbeauftragte(at)bo.drs.de

Hausanschrift
Bischöfliches Ordinariat
Stabsstelle Entwicklung – Bereich Gleichstellung
Eugen-Bolz-Platz 1
72108 Rottenburg am Neckar

Weitere Informationen

Pressemitteilung 29.06.2015: Familienfreundlichkeit wiederholt bestätigt

Familienfreundlichkeit wiederholt bestätigt

v.l.n.r.: Caren Marks, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Susanne Traulsen, Projektleitung audit „beruf und familie“ für die Diözese; Dr. h.c. Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung bei der Überreichung der Urkunde in Berlin / Foto: berufundfamilie gGmbH

Bischöfliches Ordinariat zum fünften Mal ausgezeichnet

Rottenburg, 29. Juni 2015: Für sein Engagement zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist das Bischöfliche Ordinariat in Rottenburg erneut mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung ausgezeichnet worden.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Susanne Traulsen, nahm das Zertifikat aus Händen der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks, heute (29. Juni) in Berlin entgegen.

Bereits seit dem Jahr 2002 ist das Bischöfliche Ordinariat mit seinen aktuell über 400 Mitarbeitern Träger des Zertifikats. Die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit, flexible Arbeitszeiten, Telearbeit sowie die mögliche Inanspruchnahme einer Sabbatzeit oder von Zeiten zur Betreuung von Kindern oder zu pflegenden Angehörigen zählen seit Jahren zu den Maßnahmen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Unter den 294 Zertifikatsempfängern waren mit dem Bischöflichen Ordinariat insgesamt acht Arbeitgeber, die bereits zum fünften Mal ausgezeichnet wurden.

Pressemitteilung drs/Manuela Pfann

Pressemitteilung 30.10.2014: „Social Freezing löst die Probleme nicht“

Social Freezing löst die Probleme nicht

Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedarf gesellschaftspolitischer Diskussion

Stuttgart. 30. Oktober 2014. Als „in Wahrheit diskriminierend“ hat die Rottenburger Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp die Einmischung von Firmen in intimste Lebensfragen von Familien bezeichnet. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion zum Thema „Social Freezing“ nannte sie die Instrumentalisierung von Frauen für wirtschaftliche Interessen „fatal“.

„Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft sich anmaßt in dieser Weise zu definieren, wie Lebensphasen gestaltet werden“, sagte die Ordinariatsrätin, die auch Vizepräsidentin und Genderbeauftragte des Deutschen Caritasverbandes ist. Gleichzeitig regte sie an, sich jetzt neu als Kunde von facebook und apple die Frage zu stellen, ob man weiter die Produkte dieser Firmen kaufen wolle.

Das Thema „Frauen und Karriere“ sei ebenso wenig ein reines Frauenthema wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sagte Stetter-Karp. Um hier tragfähige Lösungen zu finden, sei eine Einbeziehung der Männer und damit eine gesellschaftspolitische Diskussion notwendig. Diese Debatte werde zwar aktuell geführt, allerdings häufig mit Ideologieschablonen, anstatt mit dem nötigen Respekt und dem Verständnis für das jeweils andere Geschlecht.

Dass mit der Einrichtung entsprechender Rahmenbedingungen seitens des Arbeitgebers eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter möglich wird, dies bescheinigte die Hertie-Stiftung dem Bischöflichen Ordinariat in dieser Woche: Zum fünften Mal seit 2002 wurde dem Rottenburger Arbeitgeber mit seinen über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Zertifikat „Audit Beruf und Familie“ verliehen. Zum Angebot des Bischöflichen Ordinariats zählen unter anderen familiengerechte Teilzeitarbeit, flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit der Telearbeit, Wiedereinstiegsqualifizierungen oder familienbezogene Entgeltbestandteile.

Pressemitteilung drs/Manuela Pfann

Pressemitteilung 31.08.2011: „Familienfreundlichkeit erneut bestätigt“

Familienfreundlichkeit erneut bestätigt

Bischöfliches Ordinariat erhält zum vierten Mal das Zertifikat „audit berufundfamilie“ der Hertie-Stiftung

Rottenburg. 31. August 2011. Zum vierten Mal hat das Bischöfliche Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart jetzt das Zertifikat „audit berufundfamilie“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung erhalten.

Seit Mai 2002 beteiligt es sich an diesem Auditierungsverfahren – mit dem Erfolg, dass es sich seit fast zehn Jahren offiziell als „familienfreundliches Unternehmen“ bezeichnen darf. „Ich betrachte die Bemühungen um eine gut gelingende Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht als Nebenthema, sondern als einen wichtigen Indikator für unsere Glaubwürdigkeit als Kirche“, betonte Generalvikar Clemens Stroppel. Er danke der Gleichstellungsbeauftragten und allen mit Personalführung beauftragten Mitarbeitenden, durch deren Bemühungen das Ordinariat seine familienbewusste Personalpolitik nochmals verbessert habe.

Bei der jetzt abgeschlossenen dreimonatigen Re-Auditierung ging es neben der Überprüfung der bereits durchgeführten umfangreichen familienpolitischen Maßnahmen schwerpunktmäßig um die Einbettung in das neue Arbeitsvertragsrecht der Diözese Rottenburg-Stuttgart (AVO DRS). Nicht zuletzt wurden neue Ziele für die kommenden drei Jahre vereinbart. Unter anderem soll die Unterstützung bei der Kinderbetreuung und der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger weiter ausgebaut, der Kontakt mit beurlaubten Beschäftigten verbessert und die Qualifizierung für den Wiedereinstieg weiter entwickelt werden.

Erstmals wird im Jahr 2011 auch das Projekt „Führungsfeedback“ durchgeführt, um Führungskräfte in der Wahrnehmung ihrer Führungsverantwortung zu stärken. Zehn Führungskräfte aus der Diözese, darunter fünf aus dem Bischöflichen Ordinariat nehmen an dem Pilotprojekt teil. Mit Hilfe eines Feedbackinstruments werden sowohl eine Selbst- als auch eine Fremdeinschätzung vorgenommen. Die Führungskräfte und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei der Durchführung und Auswertung dieses Feedbacks von externen Beratern begleitet.

Nach Auskunft der Hertie-Stiftung wurde das seit 12 Jahren bestehende  Zertifikat „audit berufundfamilie“ bislang an 978 Unternehmen, Hochschulen und sonstige Institutionen vergeben. Das Bischöfliche Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört zu den sechs Arbeitgebern, die das Auditierungsverfahren bereits zum vierten Mal durchlaufen haben.

Pressemitteilung drs/Thomas Broch

Audit Beruf und Familie

„audit berufundfamilie“ ist ein Zertifikat der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Seit 1999 unterstützt es Unternehmen, eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen und die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben zu verbessern.

Deutschlandweit haben rund 1.500 Unternehmen und Hochschulen mit 2,34 Millionen Beschäftigten und 1,66 Millionen Studierenden das Audit erfolgreich durchlaufen. Das Zertifikat gilt für drei Jahre, danach ist eine erneute Bewerbung und Überprüfung erforderlich.

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